49. Jugend forscht Wettbewerb 2013/2014

 

Jugend forscht 2014: „Verwirkliche Deine Idee!“

Jugend forscht kann sich wieder über einen Anmelderekord freuen:

Insgesamt 12 298 Jungforscherinnen und Jungforscher wollen sich 2014

an Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb beteiligen. Das

sind die höchsten Anmeldezahlen in der 49-jährigen Jugend forscht Geschichte.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das Ergebnis eine Steigerungsrate von 7,8 Prozent.
 

In der aktuellen Wettbewerbsrunde melden 12 Bundesländer Zuwächse bei den

Anmeldezahlen: An der Spitze liegt Berlin mit einer Steigerungsrate von 56,2 Prozent;

es folgen Sachsen mit 23,5 Prozent, Nordrhein-Westfalen mit 18,1 Prozent und

Schleswig-Holstein mit 16,9 Prozent.
 

Der Favorit unter den Fachgebieten ist in der 49. Wettbewerbsrunde wie in den Vorjahren

Biologie mit 23,4 Prozent aller angemeldeten Jungforscher. Es folgen die Fachgebiete Technik mit 20,3 Prozent und Chemie

mit 17,9 Prozent. Der Anteil der Mädchen liegt bei 35,7 Prozent.

Für die Anmeldung im Internet reichen zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts. Im Januar 2014 müssen
die Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen.

Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort
qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale im Mai. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und
Sachpreise im Gesamtwert von rund einer Million Euro vergeben.


Die Bundessieger 2014 werden knapp zwei Wochen vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien gekürt. Dass die
deutsche Nationalmannschaft dort um den Titel spielt, liegt vor allem an einer vor rund zehn Jahren neu entwickelten
Ausbildungskonzeption:
"Jedes junge Talent kann sich seitdem sicher sein, gesichtet und anschließend an einem von bundesweit mehreren
hundert Stützpunkten individuell gefördert zu werden. Dadurch verfügt Deutschland heute über einen großen
Pool an Spitzenspielern“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.
„Dieses Erfolgsmodell kann für die MINT-Bildung durchaus als Vorbild dienen, denn angesichts des Fachkräftemangels
müssen wir die vorhandenen Potenziale noch wirkungsvoller ausschöpfen. Wir sollten daher eine flächendeckende
Infrastruktur zur individuellen Förderung von MINT-Talenten aufbauen. Außerschulische Lernorte wie Schülerforschungs-
zentren können dabei künftig eine wichtige Aufgabe übernehmen.“
Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Onlineanmeldung wie auch weiterführende Informationen und das aktuelle
Plakat zum Download gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

HOME